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Spiegel

“Leon Gurvitch – Pianist und Komponist schreibt Kammermusik und Werke für Chor und Orchester. Sein Leon Gurvitch Project sieht er ohne ideologischen Hintergrund: Er sei “nicht im traditionellen Sinne gläubig”; für ihn sei “Musik eine Art Religion”, weil sich in ihr “alle Facetten menschlicher Existenz von der Komödie bis zum Drama finden”, erklärt er…”

 

 

 

 

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works for orchestra

  • “5 Dances in Old Style” for String Orchestra. Kammerphilharmonie Frankfurt.  A. Skryleva – conductor
  • “Folkloria” Concerto for violin and chamber orchestra Nr. 1. Berliner Camerata
  • “Tango a la Russe” Belarussian State Chamber Orchestra. Leon Gurvitch – piano
  • “Con Anima” Belarussian State Chamber Orchestra. Leon Gurvitch – conductor
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chamber music

  • Jahrmarkt-Suite for violin & piano. Marc Bouchkov – violin. Leon Gurvitch – piano
  • Jerusalem-Suite for string quartet &  jazz-trio (Live from Berlin)
  • “Nigun” for violin & piano. Joanna Kamenarska – violin, Leon Gurvitch – piano
  • Song Cyclus for mezzo-sopran & piano after verses by Y. Yevtushenko. Maria Markina -mezzo-sopran, Leon Gurvitch – piano
  • Sonata for violin & piano Nr. 1 “Ad Spiritum”. Vladimir Anochin – violin, Irina Kolesnikova – piano
  • Sonata for oboe & piano. Marika Lombardi – oboe, Nathalie Dang – piano (Live from Oboe festival Paris)
  • “Tango oriente” for oboe & piano. Marika Lombardi – oboe, Leon Gurvitch – piano (Live from Forum Neue Musik, Hamburg)
Leon Gurvitch_Remember me_Cover

Remember me

Leon Gurvitch, piano, melodica, composition

 

  • Remember me
  • Prelude (after Chopin)
  • Mein Leben
  • Legend
  • Megapolis
  • Improvisation #2
  • Gnossienne Nr.1 (Erik Satie)
  • My Hope
  • Improvisation #1
  • Inventio
  • Russian Suite

Notizen von Leon

Moderne Klassik und Improvisation, Worldmusic und Jazz – diese Einflüsse prägen meine Musik. Aufgewachsen bin ich mit klassischer Musik und auch während meines Studiums lag mein Fokus mehr auf der Klassik als dem Jazz – besonders begeistert mich jedoch, wenn die Grenzen beider Stilrichtungen verschmelzen, so dass ich für diese CD eigene Arrangements von Werken Chopins und Saties eingespielt habe.

 

Überwiegend hören Sie eigene Kompositionen, die ich im Laufe der letzten 13 Jahre während Solo-Konzerten entwickelt habe – so auch das Stück „Mein Leben“ als Reminiszenz an das gleichnamige Buch von Marcel Reich-Ranicki. Der Titel „Legend“ stammt eigentlich aus der Feder des berühmten armenischen Komponisten Komitas – ich habe sein Stück frei interpretiert und um eigene Motive ergänzt. Aus der Melodie von „My Hope“ ist das ursprüngliche Stück mit dem Namen „Hatikva“ kaum noch wiederzuerkennen. In dem von vielen folkloristischen Einflüssen geprägten Stück „Russian-Suite“ erleben Sie Einblicke in meine russische Seele.

 

Die freien Improvisationen sind, wie bei Live-Konzerten, ohne Schnitt auf der CD verewigt – leider mussten wir aus den vielen aufgenommenen Improvisationen eine Auswahl treffen.

 

Ich bedanke mich herzlich bei allen Personen und Institutionen, die mich bei der Aufnahme dieser CD unterstützt haben: Ulli Blobel,  Ulf Drechsel, bei Kulturradio rbb und seinem tollen Team:  Wolfgang Hoff, Nikolaus Loewe, Ulrich Hieber, Monika Steffens, sowie bei der Fotografin Henriette Mielke.

 

Ein besonderes Dankeswort geht an meine Familie, die mich stets unterstützt.

 

Ich hoffe, dass dieses Album – „Remember me“ – eine Geschichte erzählt und zwar eine ganz eigene und persönliche.

 

Booklet

 

morgenland/harmonia mundi/Naxos

All compositions & arrangements by Leon Gurvitch ©

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Eldorado

Leon Gurvitch Project feat. Frank London

  • From London to Berlin
  • Kdusha
  • Agizn Parovoz
  • Eldorado
  • Hamsin
  • Talisman
  • Belz
  • Die Hexe
  • Barukh Elokeinu
  • Fiesta
  • Spiel & Tanz

Inspired by the folk tunes of his motherland Belarus, the compositions of Leon Gurvitch are always reminiscent of his roots. The composer himself characterizes his music as world jazz. Perceptible influence of Russian, Balkan and Oriental elements as well as that of klezmer motives imparts particular energy to Leon Gurvitch’s compositions. This typical feature of his music creates a unique individual style and thus distinguishes itself among the wide spectrum of world music streams. The compositions of Gurvitch, possessing their own dynamics, by no means pass into the range of traditional klezmer. Most compositions and arrangements of Leon Gurvitch belong to East-European tradition and at the same time obviously cross the borders of national music, embodying modern European jazz stylistics.

 

Frank London – trumpet, fluegelhorn

Leon Gurvitch – piano, melodica

Inna Vysotska – vocal

Vladimir Karparov – saxophon, clarinet

Omar Rodriguez Calvo – contrabass

Dimitris Christides – drums, percussion

 

Booklet

 

morgenland/harmonia mundi/Naxos

All compositions & arrangements by Leon Gurvitch ©

Deutschlandradio Kultur

“Gespielt werden die Stücke von Leon Gurvitch Project, deren Musiker unterschiedlicher nicht sein könnten: darunter ein Bassist aus Kuba, ein Saxofonist aus Bulgarien und der amerikanische Trompeter Frank London, bestens bekannt von den “Klezmatics”. Ebenso bunt wie seine eigene Musik stellt sich Leon Gurvitch seine Konzertreihe vor”

 

 

 

Jazzthetik

“Kreuzungsmusik: Leon Gurvitch Project with Frank London”.
El Dorado, so heißt das goldene Land, das die spanischen Eroberer in Mittelamerika vermuteten und doch nie erreichten. Auch Leon Gurvitch hat sich auf den Weg gemacht. Sein Ziel ist auf keiner Karte verzeichnet.
von Tobias Richtsteig

 

 

 

 

 

Der Neue Tag

“Die Idee, Klezmermelodien in jazzige Arrangements zu verpacken, ist als solche nicht neu. Neu ist jedoch die stilistische Bandbreite, mit der man sich hier auch aus Klassik, Avantgarde und Balkanfolklore bis hin zu südamerikanischen Rhythmen bedient. Und eines ist diese Musik in keinem Fall: unverbindlich. Hier wird auf Teufel komm raus musiziert, die Improvisationen sind mit prallem Leben gefüllt und auch ruhigere Nummern sind packend und von tief reichender Intensität”.

 

 

 

 

 

Südwest Presse

“Manchmal sieht es so aus, als träume er. Als käme ihm die Musik, die er spielt, im Schlaf. Doch im nächsten Moment ist Leon Gurvitch wieder hellwach. Dann fliegen seine Finger über die Klaviertasten, wechseln wieselflink das Thema und füllen die Improvisationen zwischen Klezmer, Jazz und osteuropäischer Folklore mit prallem Leben”.

 

 

 

 

 

 

Hamburger Abendblatt

“Das Album “Eldorado” (Morgenland/Harmonia Mundi/Naxos) von Leon Gurvitch Project präsentiert imaginäre Folklore zwischen Klezmer, Jazz und Konzertmusik, virtuos und leidenschaftlich gespielt. Gurvitch hat Musik geschrieben, die anregt und aufregt“.

Tom R. Schulz

 

 

 

Hamburger Abendblatt

“…Es geht um eine originelle Synthese osteuropäischer Folklore, gekonnt eingesetzter Klezmer-Elemente und Einflüsse der modernen Improvisationskunst. Um vermeintliche Gegensätze, die sich anziehen, um angebliche Kontraste, die sich harmonisch auflösen werden. Weil Musik eine Sprache ist, die eint und Horizonte erweitert”.

Joachim Mischke zu CD „Eldorado“

 

 

 

 

 

NDR Info (Norddeutsche Rundfunk)

“Wenn Leon Gurvitch erklärt, dass die eigentliche Weltmusik der Jazz ist, dann klingt das weder zu hoch gegriffen, noch banal. Bestes Beispiel ist das Leon Gurvitch Project selbst: in Minsk gegründet, wurzelt seine Musik in Osteuropa genauso wie an den Stränden von Karibik und Mittelmeer. Auch die Klezmer-Tradition gehört in Gurvitchs globales Kaleidoskop. Für die Jazztage Hamburg hatte Gurvitch den Trompeter Frank London eingeladen. Der gewann jüngst mit den Klezmatics einen Grammy – für die Vertonung bisher unbekannter Texte von Woody Guthrie”.

 

 

 

Dziennik Lodzki

“Barbara Hendricks, Ritchie Blackmore, Günter Grass, Norah Jones, Leon Gurvitch, Zbigniew Rybczynski – this list of the stars invited to the VIth edition of the Festival of Dialogue of Four Cultures in Lodz (Poland)”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kölner Stadt Anzeiger

“…Wenn man die Qualitäten von Leon Gurvitch aufzählt – er spielt bemerkenswert Klavier, schreibt pfiffige Arrangements und komponiert auch -, darf man auch eine Begabung nicht übersehen: Er hat offenbar ein goldenes Händchen bei der Auswahl der Kollegen, mit denen er musiziert. … Mitreißende Kostproben aus seinem Projekt “Klezmer meets Jazz” bestätigten seinen guten Ruf in der Szene…Wenn dann noch die Mitglieder des “Projekts” so fabelhaft musizieren wie bei den Leverkusener JazzTagen, bleibt nur mehr Raum für Begeisterung.”

 

 

 

 

Rheinische Post

“Gurvitch kann am Piano romantisch anschlagen, wie besonders in den Eigenkompositionen, gibt aber immer die Themen vor, leitet die Variationen ein und setzt zu furiosen Galoppaden über die Tasten an. … Ein durchweg rasantes Tempo ist es, was diese Band auszeichnet. Und eine Musikalität, die mühelos die verschiedenen, auch folkloristischen Formen miteinander verbindet. Das findet den Beifall eines Publikums, das sich von dem Temperament der jungen Musiker begeistert zeigt”

 

 

Westdeutsche Zeitung

“…So bot Leon Gurvitch mit seinen Kollegen zeitgenössische Jazzklänge, vermischt mit alten Klezmer-Elementen. Der Arrangeur ließ dabei geschickt traditionelle jüdische Volksmusik mit modernen Rhythmen verschmelzen. … Auch das Publikum schien von den jungen Musikern selbst angetan, die sich mit viel Charme und Witz auf der Bühne präsentierten”